Dokumentation zum Akteurstreffen „Zeitzeugenarbeit in Dresden“

(3. August 2014)

Das erste initiative Akteurstreffen „Zeitzeugenarbeit in Dresden“ fand am 10. Juli 2014, dem Tag der Vernissage der Wanderausstellung des Projektes, zwischen 19:00 und 21:30 Uhr in der Ausstellung „WohnKultur“ in der „JohannStadthalle“ (Website), Holbeinstraße 68, 01307 Dresden statt.

Es verlief mit konstruktivem Zuspruch von 17 Personen aus 12 Einrichtungen in Dresden in entspannter Athmosphäre im Foyer benannter Ausstellung. Dabei war über die grundsätzliche Bekanntschaft der Akteure und Einrichtungen hinaus deren eigentliche Arbeit interessant.

Das initiative Treffen schuf wertvolle Einblicke in die Zeitzeugenarbeit der Beteiligten:

Während die Ziele, die Motivationen, die Methoden und die Rolle der Öffentlichkeit unter den Akteuren sicher stark differieren, ist doch das Bild von den ZeitzeugInnen bei den meisten sehr ähnlich. Wie sich dies aufgrund der persönlichen Aussagen der Anwesenden im Einzelnen darstellt, formulierte das Team Zeit:zeugen anhand einer vor Ort von allen Teilnehmenden manuell ausgearbeiteten und ins Digitale übertragenen „Akteursmatrix“.

Aus den Gesprächen folgte die ausgesprochene Absicht zur weiteren Vernetzung – wenn auch mit unterschiedlicher Intensität – und folglich die Einladung zum ersten offiziellen Akteurstreffen am 2. oder 16. Oktober 2014 im Johannstädter Kulturtreff (Website) (Termin noch in Verhandlung) durch das Team Zeit:zeugen. Ferner wurde ein E-Mail-Verteiler für die Beteiligten angelegt. Weitere bekannt gewordene Akteure wurden angesprochen.


Das bewusst vorangestellte geflügelte Wort

„Der Zeitzeuge ist der größte Feind des Historikers.“

wurde von den Anwesenden freilich unterschiedlich refklektiert. Konkret nutzten alle Teilnehmenden die Anleitung zur Mitarbeit an einem kollektiven Leitbild im Rahmen der „Akteursmatrix“ mit Ihrer Arbeitsposition zu den vorher festgelegten Schlagworten

  • ZeitzeugInnen
  • Motiven
  • Zielen
  • Methoden
  • Öffentlichkeit.

Den Ansatz der Landeshauptstadt Dresden im Rahmen des Gedenkkonzeptes „Erinnerung vielfältig gestalten“ wird die Gruppe vorraussichtlich zu dem ersten offiziellen Treffen erstmals diskutieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s